Wir erobern uns den LOCKtober zurück.
In diesem Jahr machen wir den Oktober zu einem Monat rund um unsere Lust.
Denn wenn im Oktober schon einen ganzen Monat lang sexuelle Aufmerksamkeit auf ein Geschlechtsteil gerichtet wird, warum eigentlich immer auf seines?
Locktober ist wieder da.
Keuschheitskäfige, Schlüssel, Regeln, Orgasmusverbote und die Frage, wie lange ER es wohl aushält.
Dieses Jahr stellen wir eine neue Frage:
Wie geht es eigentlich meiner Pussy?
Ist sie zufrieden?
Bekommt sie, was sie möchte?
Hat sie Orgasmen?
Will sie überhaupt Orgasmen?
Was macht sie an?
Was interessiert sie?
Was fühlt sich für sie gut an?
Und vor allem:
Weiß ich eigentlich, was sie will?
Als Femdom kann ich es unglaublich geil finden, mein Gegenüber keusch zu halten. Ich kann genießen, dass er für mich kommt, kann seinen Orgasmus in mein Spiel einbeziehen und Freude daran haben, was diese Dynamik zwischen uns entstehen lässt.
Doch meine Lust braucht keine Begründung durch seine.
Ich muss nicht genießen, dass er leidet.
Ich muss nicht geil werden, weil er geil ist.
Und ich muss auch keine Lust auf Keuschhaltung haben, nur weil Malesubs davon fantasieren (und weil Locktober angebrochen ist).
Fokussieren wir uns in diesem Monat doch wirklich mal darauf:
Wo ist eigentlich mein Vergnügen?
Was davon will ich?
Was davon macht mich an?
Was macht mich stattdessen an?
Und was würde ich wählen, wenn ich für einen Moment nicht darüber nachdenken würde, was er sich von seiner Femdom wünscht und wie er sich seine Femdom vorstellt?
Genau dort beginnt für mich ein neuer Locktober.
Ein Monat, in dem unsere eigene Lust keine Nebenhandlung ist.
Ein Monat, in dem wir neugierig werden auf das, was uns selbst gefällt: auf das, was uns erregt, was uns befriedigt und was wir ausprobieren wollen.
Vielleicht entdecken wir dabei sogar etwas über unsere eigene Lust, das wir bisher noch gar nicht wussten.
Wir erobern uns den LOCKtober zurück.
Lust.
Own your pleasure.
Cunt.
Know what you want.